Hommage à Géza Anda
Di 13.Okt 2026 19.30Unter der Ägide von David Fray und Zlata Chochieva erarbeiten drei Preisträger:innen des Concours …
Im Januar 2027 geht das Musikkollegium Winterthur auf Spanientournee! Santander, Barcelona, Madrid und Alicante heissen die Stationen, doch zuvor kann das Programm im nahen Brugg erlebt werden. Im Reisegepäck liegt auch eine Auftragskomposition, ein «Caprice à l’espagnole» des Lausanner Komponisten Richard Dubugnon. Spanische Inspiration und französische «écriture»: Diese Kombination hat ja schon bei Ravel und Debussy prächtig funktioniert, und wird auch bei Dubugnon für Orchesterzauber sorgen. Dubugnon setzt damit die lose Reihe seiner Capricen fort, die zuvor bereits London, Frankreich oder Rom musikalisch Reverenz erwiesen haben. Wobei sein neuestes «Caprice à l’espagnole» zugleich eine Hommage an Roberto González-Monjas ist, den spanischen Chefdirigenten in Winterthur. Er und Dubugnon kennen sich schon lange, ist doch González-Monjas – damals noch Konzertmeister des Musikkollegiums – wunderbar fein auf der CD-Einspielung von Dubugnons Kammersinfonien hervorgetreten. Solistisch begeistern wird diesmal ein anderer junger Spanier, der ebenfalls längst in der ganzen Musikwelt zu Hause ist: Pablo Ferrández, 1991 in Madrid zur Welt gekommen, einer der meistgerühmten Cellisten seiner Generation. Lässt sich Schöneres vorstellen, als ihn mit seinem noblen, vollen Ton und seinem raren Stradivari-Instrument im Violoncellokonzert von Edward Elgar zu erleben, dem Lieblingskonzert so vieler Cellist:innen? Mit der «Reformationssinfonie» von Felix Mendelssohn Bartholdy bringt das Musikkollegium Winterthur gewissermassen auch ein Stück seiner Heimatstadt mit: Der protestantische Ernst des Luther-Chorals im Finale erinnert an die klassizistischen Bauten Winterthurs, die anmutigen Mittelsätze an die Schönheiten der sanften Wald- und Hügellandschaften, über die die visionären Klänge des ersten Satzes wie erhabene Alpengipfel schimmern…